Berechnen Sie den jährlichen PV-Ertrag Ihrer Solaranlage inkl. Ausrichtung, Neigung, Wirkungsgrad und möglicher Stromkostenersparnis.

Wer eine Solaranlage plant, möchte vor allem eins wissen: Wie viel Strom bringt das Dach im Jahr tatsächlich? Genau hier hilft ein Photovoltaik Ertragsrechner. Er liefert eine schnelle, nachvollziehbare Einschätzung auf Basis weniger Angaben wie Standort, Anlagengröße, Dachneigung und Ausrichtung. Das ist besonders praktisch, wenn Sie verschiedene Szenarien vergleichen oder die Wirtschaftlichkeit vorab grob prüfen möchten.
Der Jahresertrag einer PV-Anlage hängt nicht nur von der installierten Leistung in kWp ab. Entscheidend sind auch die regionale Sonneneinstrahlung, der Winkel des Dachs und die Himmelsrichtung. Ein Süddach mit passender Neigung erreicht meist sehr gute Werte, doch auch Abweichungen können solide Ergebnisse liefern. Zusätzlich spielt der Systemwirkungsgrad eine wichtige Rolle, weil in der Realität immer gewisse Verluste auftreten.
Ein guter Photovoltaik Ertragsrechner zeigt nicht bloß eine Zahl, sondern macht die Berechnung verständlich. Genau das erleichtert die erste Planung. Sie sehen, welche Annahmen hinter dem Ergebnis stehen, können den erwarteten PV-Ertrag berechnen und zugleich eine grobe Stromkostenersparnis abschätzen. So bekommen Sie ein klareres Gefühl dafür, ob sich Ihre geplante Anlage wirtschaftlich rechnen kann.
Der Rechner liefert eine fundierte Näherung, ersetzt aber keine detaillierte Fachplanung. Für eine erste Bewertung ist das Ergebnis sehr nützlich, weil die wichtigsten Einflussfaktoren bereits einfließen: Standort, Anlagengröße, Dachneigung, Ausrichtung und Wirkungsgrad. Nicht berücksichtigt sind in der einfachen Berechnung zum Beispiel Verschattung durch Bäume, Gauben, Schornsteine, regionale Wetterbesonderheiten oder Verluste einzelner Komponenten. Wenn Sie eine Investitionsentscheidung treffen möchten, sollten Sie die Werte später mit einem Installationsbetrieb oder einer professionellen Ertragsprognose abgleichen.
In Deutschland erzielt eine nach Süden ausgerichtete Dachfläche mit ungefähr 30 Grad Neigung oft sehr gute Ergebnisse. Das gilt als praxisnaher Referenzwert für einen hohen Jahresertrag. Aber auch Südost- und Südwestdächer können wirtschaftlich sehr interessant sein, weil die Abweichungen häufig kleiner ausfallen, als viele vermuten. Selbst bei weniger idealen Winkeln kann sich eine Anlage lohnen, vor allem wenn der Eigenverbrauch hoch ist oder Strompreise weiter steigen.
Die Ersparnis wird in diesem Tool einfach aus dem geschätzten Jahresertrag in kWh und einem angenommenen Strompreis von 0,30 €/kWh berechnet. Produziert Ihre Anlage zum Beispiel 5.000 kWh pro Jahr, ergibt das rechnerisch ein Sparpotenzial von rund 1.500 Euro jährlich. In der Praxis hängt die tatsächliche Ersparnis aber davon ab, wie viel Strom Sie selbst verbrauchen, wie hoch Ihre Einspeisevergütung ist und ob ein Speicher vorhanden ist. Die Angabe ist daher als gut verständlicher Richtwert gedacht.